GRÜNER Ortsverband St. Leon-Rot

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Grüne ziehen mit starker Liste in die Kommunalwahl

01. März 2019

Grüne ziehen mit starker Liste in die Kommunalwahl

Spitzenkandidaten 2019

Wir wollen gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft für St. Leon-Rot gestalten und ein Leitbild 2040 entwickeln! Mut für neue Ideen, Transparenz und Bürgerbeteiligung liegen uns dabei besonders am Herzen. Wir wollen uns vor allem weiterhin stark machen für

  • eine ökologische Gemeinde –
    unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten

     
  • eine soziale und vielfältige Gemeinde –
    den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

     
  • eine erreichbare Gemeinde –
    umweltfreundlich mobil und digital vernetzt sein

Hierfür hat sich ein hochmotiviertes Team von 6 Spitzenkandidat*innen zusammengefunden, die die damit verbundenen konkreten Ziele für Sie im Gemeinderat umsetzen wollen. 

Anja Kunad & Karin Geis & Marina Krenzke

   Holger Maier & Norbert Knopf & Joschua Hecker

Derart gut aufgestellt freuen sich Fraktion und Vorstand auf einen spannenden Wahlkampf:

Marina Krenzke

Über mich:

59 Jahre alt,  verheiratet 2 Kinder, Dipl. Kauffrau

Ich bin in Dossenheim aufgewachsen, verheiratet und wohne seit 1991 in St. Leon-Rot. 
Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Handelsassistentin in Nürnberg und Berlin absolviert. Dann folgte das Studium der BWL an der Universität Mannheim. Anschließend war ich bei Großunternehmen als Geschäftsleiterin in Freiburg, Karlsruhe und Berlin tätig.
Mit der Geburt der zwei Kinder wurde ich in St. Leon-Rot „sesshaft“ und habe dort ehrenamtliche Tätigkeiten in Vereinen, Kindergarten und Schulen übernommen. 
Für Malerei, Sport, Meditation und Yoga war nun auch Zeit. Zusätzlich bin ich als ehrenamtliche Prüferin bei der Industrie- und Handelskammer tätig.
Ich bin Gründungsmitglied und im Vorstand des OV Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Gemeinderates.
Besonders wichtig ist mir:

Meine politischen Schwerpunkte:

  • Unsere Lebensgrundlagen erhalten. Ich setze mich für sauberes Wasser, saubere Luft und gesunde Nahrung ein!
    Deshalb sollten beispielsweise Hormone und Medikamente in der Kläranlage St. Leon-Rot aus dem Wasser entfernt und kein Glyphosat auf Gemeindefläche verwendet werden. 
  • Ich setzt mich für den Verbrauch von regionalen Lebensmittel ein.
  • Wir sollten eine nachhaltiges, transparentes und überprüfbares Leitbildes 2040 für St. Leon-Rot entwickeln.
  • Ich möchte den ÖPNV optimieren, besonders an den Wochenenden und abends benötigt es eine bessere Abstimmung auf die Belange Jugendlicher, Senioren und Familien! 
  • Als Eltern müssen wir Verantwortung für zukünftige Generationen übernehmen – für nachhaltige Umwelt-, Finanz- und Bildungspolitik
  • Mehr Demokratie wagen – auch in St. Leon-Rot!   Mehr Information und Mitsprache für Bürger in St. Leon-Rot!
  • St. Leon-Rot braucht mehr grüne Ruhe-Oasen für Jung und Alt abseits den stark befahrenen Straßen.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

„Ich kandidiere für den Gemeinderat, weil mir ist ein Miteinander in unser Gemeinde wichtig ist, damit wir St. Leon-Rot für uns und die nachfolgenden Generationen gemeinsam gestalten können. Ich möchte mich für unsere Lebensgrundlagen – saubere Luft und sauberes Wasser, gesunde Nahrungsmittel und Maßnahmen gegen das Artensterben – einsetzen. Lebensqualität bedeutet aber auch Lärmschutz, ein guter öffentlicher Nahverkehr und preiswerter Wohnraum. Zudem wünsche ich mir mehr Frauen im Gemeinderat."

 

Norbert Knopf

Über mich:

51 Jahre alt,  verheiratet 2 Kinder, 

Meine politischen Schwerpunkte:

  • Ich möchte den Ausbau der Radfahrwege in und um St. Leon-Rot voranbringen, um sicheres  Fahrradfahren möglich zu machen.
  • Ich möchte den Klimawandel aufhalten und mehr regenerative Energien in St. Leon-Rot erzeugen in Nahwärme-Netzen und mit Photovoltaik Anlagen.
  • Ich möchte das in St. Leon-Rot Gebäude in nachhaltiger Holzbauweise entstehen.
  • Ich möchte das Stück. Leon-Rot Fair-Trade Gemeinde wird und den fairen Handel unterstützt.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

"Die Ressourcen der Erde langfristig erhalten, damit jeder Mensch gut leben kann ist mein Leitmotiv.

Dies kann man auch durch kommunales Handeln umsetzen. Leider hat der Gemeinderat in seiner letzten Amtszeit wenig für regenerative Energien gemacht und sich gegen eine umfassende Fahrradverkehrsförderung entschieden. Auch wollte der letzte Gemeinderat nicht den fairen Handel unterstützen. Wir halten diese Entscheidungen für falsch und wollen weiter für diese Ziele kämpfen. Dies kann uns nur durch starke Grüne im Gemeinderat gelingen. Weil ich unsere Natur für meine Kinder in einem guten Zustand hinterlassen will, möchte ich meine Ziele hier in St. Leon-Rot umsetzen und dem Umweltschutz eine Stimme geben."

 

Anja Kunad

Über mich:

32 Jahre alt,  verheiratet 2 Kinder, Support Managerin

Durch den Beginn meines Studiums im Jahr 2006 kam ich in die Rhein-Neckar Region. Über Mannheim und Hockenheim haben wir 2015 in St. Leon-Rot unser Zuhause gefunden. Angetrieben von dem Wunsch das eigene Leben so nachhaltig wie möglich zu gestalten, beschäftige ich mich privat stark damit, wie ich ich nachhaltig konsumieren kann und umweltfreundlich leben kann. Konkrete Dinge, die ich in meinen Alltag integriert habe, sind zum Beispiel: Tägliches Pendeln mit dem Fahrrad, das Halten von Hühnern, Veganismus oder größtmöglicher Verzicht auf Plastik.

Meine politischen Schwerpunkte:

  • Eine lebenswerte Zukunft für alle Bürger gestalten
  • Eine familienfreundliche Gemeinde sicherstellen
  • Sicherheit für Kinder im Alltag ermöglichen
  • Eine vielfältige Gemeinde sein, damit jeder das Beste beitragen kann

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

„Ich stehe dafür, dass wir in St. Leon-Rot unsere lebenswerte Umwelt erhalten.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich Mitbürger*innen jedes Lebensabschnitts in unserer zukunftsfähigen Gemeinde wohlfühlen. Für mich persönlich ist es dabei wichtig, dass wir einen vielfältigen und wertschätzenden Lebensraum garantieren. Ich möchte, dass alle Generationen in unserer Gemeinde eine Heimat finden - heute und in Zukunft."

 

Holger Maier

Über mich:

54 Jahre alt,  verheiratet 2 Kinder, Technischer Redakteur

Ich bin in St. Leon-Rot aufgewachsen und war bereits als Jugendlicher in der Anti-Atomkraftbewegung und in der Friedensbewegung aktiv. Wir GRÜNE machen Politik, die langfristig angelegt ist und die Interessen kommender Generationen berücksichtigt. Wir sind authentisch, auch wenn uns das kurzfristig keinen Erfolg bringt. Wir sind die Partei für die Umwelt! 
Seit über 30 Jahren kämpfen wir dafür, dass unsere natürliche Lebensgrundlagen erhalten bleiben: saubere Luft, reines Wasser, gesunde Lebensmittel, erneuerbare Energien, ein stabiles Klima.  Wir kämpfen für Freiheits- und Bürgerrechte und damit für mehr Bürgerbeteiligung. Wir stehen dafür, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist. Und wir stehen für Gewaltfreiheit und zivile Konfliktprävention. 

Meine politischen Schwerpunkte:

  • Leitbild / Entwicklungsstrategie für unser St. Leon-Rot
    St. Leon-Rot braucht dringend ein Leitbild / Entwicklungsstrategie oder wie auch immer man es nennen möchte: 
    • Wohin soll sich unsere Gemeinde in der Zukunft entwickeln?
  • Bürgerbeteiligung & Transparenz 
    • Gründungsmitglied der Bürgerinitiative für Asyl
    • Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Freundeskreis Kramer-Mühle.
    • Initiator des Bürgerbegehrens und Bürgerentscheids zur Rettung der Mühlenwiese.
  • Energiewende
    Ich bin für eine Energiewende in St. Leon-Rot.
    Ich setze mich für die Förderung  der Integration von regenerativ erzeugter Energie in das Stromnetz ein. Förderung von Blockheizkraftwerken, usw.
  • Klimawende & Umweltschutz
    Ich bin für mehr Umweltschutz und für einen echten Klimaschutz in St. Leon-Rot!
    Umweltschutz beginnt in den Köpfen. Manche Kinder sind hier weiter als viele  Erwachsene, wie die Umweltaktivistin Greta Thunberg  und "Fridays for Future" demonstriert.
  • Mobilitätswende
    • Für eine Verbesserung des Radwegenetz in St. Leon-Rot und dessen Anschluss an das Kreisradwegenetz und  Schnellradwegen unter Berücksichtigung der Potentialnanlysen.
    • Ich bin für eine echte Verkehrswende in St. Leon-Rot und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer.
  • Historischer Bausubstanz erhalten
    • Ich setze mich dafür ein unsere wertvolle und identitätsstiftende historische Bausubstanz in St. Leon-Rot  zu erhalten bzw. weiter zu entwickeln.
  • Digitalisierung
    Die Digitalisierung ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Bürgern, aber auch im Wirtschaft- im Kultur- und Bildungsbereich.
    Wir sollten uns überlegen, ob wir nicht Anreize bieten wollen, dass sich StartUps im Digitialisierungsbereich in St. Leon-Rot ansiedeln. (Leitidee/Entwicklungsstrategei 2030/2040)

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

"Ich stehe für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung von St. Leon-Rot. Ich möchte die Verkehrs-,  Energie- und Klimawende in St. Leon-Rot angehen! Mieten und Kaufpreise haben sich in den letzten Jahren stark erhöht. Das stellt viele Menschen und vor allem Familien bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft hinein vor große Probleme.
Wir müssen Lösungen für bezahlbaren Wohnraum finden und offen für neue Ideen sein. Wohnen ist inzwischen auch in St. Leon-Rot zu einer sozialen Frage geworden!  Bürgerbeteiligung ist für mich eine Herzenssache, bei größeren Projekten sollten Bürgerbeteiligungen durchgeführt werden. Mir ist die Erhaltung historischer Bausubstanz enorm wichtigIch setze mich dafür ein unsere wertvolle und identitätsstiftende historische Bausubstanz zu erhalten und falls möglich weiter zu entwickeln. 
Wir könnten die Attraktivität von St. Leon-Rot weiter erhöhen, indem wir unsere  historischen Zeugnisse auch touristisch nutzen!
Ein digitales Bürgerbüro biete die große Chance, unsere Verwaltung noch effizienter und damit bürgerfreundlicher zu gestalten.
Die Gemeindeverwaltung sollte für ein öffentliches WLAN zuständig sein. Ich möchte nicht, dass wir uns hier von einem Privatanbieter abhängig machen. 2017 hatte ich mit ein paar Freunden begonnen ein für die Bürger kostenloses WLAN-Netz in St. Leon-Rot aufzubauen. Die freie Netze werden von Menschen in Eigenregie aufgebaut und gewartet."

Karin Geis

Über mich:

53 Jahre alt, verheiratet 2 Kinder,

2. Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Gymnasiums Walldorf.
Mitglied in den Vereinen: Bürger für Integration und Asyl St. Leon-Rot, Bürgerinitiative Natürlich St. Leon, DRF Luftrettung, TSV Rot, VfB St. Leon.

Meine politischen Schwerpunkte:

Naturschutz:
Eine vielfaltige und intakte Natur ist unsere Lebensgrundlage, deshalb müssen wir sie schützen und erhalten, z. B. durch Verzicht auf Pestizide, Bau einer 4. Reinigungsstufe in der Kläranlage.

Fair-Trade:
Wir müssen einen Beitrag zu gerechteren Handels- und Lebensbedingungen in der Welt leisten. Ein Schritt in diese Richtung ist eine Bewerbung zur Fair-Trade-Gemeinde.

Stärkung Ehrenamt:
Ehrenamtlich tätige Menschen, sei es in sozialen oder sportlichen Bereichen, gestalten und bereichern unser Gemeindeleben. Dies sollte man fördern und unterstützen.

Ausbau und Verbesserung der Radwege:
Um das Radfahren attraktiver zu machen, muss unser Radwegenetz besser ausgebaut werden. Die Sicherheit der Radfahrer innerorts sollte  verbessert werden, z. B.  durch Radschutzstreifen.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

"Ich möchte ein zukunftsfähiges und lebenswertes St. Leon-Rot erhalten, dazu gehört ein nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen. Der Umweltschutz und der Fair-Trade-Gedanke sind mir sehr wichtig und sollten in unserer Gemeinde mehr Berücksichtigung finden. Wir müssen sorgfältig darauf achten, dass wir weiterhin allen Bürgern, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Behinderung, eine gesellschaftliche Teilhabe an unserem Gemeindeleben ermöglichen."

 

Joschua Hecker

Über mich:

18 Jahre alt, ledig, Auszubildender

Ich bin in St. Leon-Rot aufgewachsen und über kurz oder lang in mehreren Vereinen aktiv. Zur Schule bin ich zuerst in St. Leon, dann in Walldorf gegangen und habe dort auch im Jahr 2017 meinen Realschul-Abschluss gemacht. Seitdem mache ich eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Heidelberger-Druckmaschinen Ag.

Meine politischen Schwerpunkte:

  • Ökologische Mobilität
    Wir brauchen eine neue Mobilitätskultur um die Probleme auf unseren Hauptstraßen, den Geh- und Feldwegen und sowie den Wohngebieten nachhaltig in den Griff zu kriegen. Um was geht es? Dass erlebt und weiß jeder hier: Generell zu viel Kraftfahrverkehr durch PKWs und LKWs, die zu Stoßzeiten viel Lärm für die Anwohner machen und voran geht’s dann auch nur schleppend.
    Meine Position ist, dass das berühmte “Alle müssen zum Gelingen beitragen“ zwar stimmt, aber die Kommune gehört da halt nun mal auch dazu: Solange Radwege nicht sicher für alle oder die bestehenden Buslinien nicht für alle passen ist es für viele einfacher sich ins Auto zu setzen und einen Parkplatz zu suchen. Hier fehlt es der Hand der Kommune an Initiative sich breit gefächert, zumindest mal die Machbarkeit der Optionen zu prüfen, wie:
    • Fahrradwege innerorts komfortabler und sicherer zu machen
    • Schnelles Fahrradwegenetz aktiv mit der Region voran zu bringen
    • Carsharing, geteiltes Auto ist doch halber Verkehr
    • Ortsbus, wäre doch, richtig gemacht, noch effektiver
  • Bürgerbeteiligung:
    Ich finde da es viele Beteiligte gibt, sollten die vielen Positionen auch mit einfließen. Eine Bürgerwerkstatt zur Verkehrsplanung wäre hier angebracht.
  • Nachhaltiges Wohnen
    Nicht ohne Grund liegt der Bereich Wohnen, ebenfalls wie der Verkehr und die Landwirtschaft, weit in der Emissionseinsparung zurück. Wärmebrücken in der Dach- und Wanddämmung, durch alte Fenster, falsche Lüftung oder einer veralteten Heiztechnik sind Energiefresser. Zu lasten aller: Heiz- und Stromkosten muss der Betroffene selbst zahlen. Wie aber die Rechnung des Pariser-Klimaschutzabkommen, dem Deutschland zu 100% beigetreten ist, aussieht, ist schwer zu begreifen. Zur Erinnerung, sollte Deutschland die Klimaziele 2030 verfehlen, kommen auf uns alle bis dahin ca. 90 Mrd. Euro zu. Hier ist jeder einzelne gefragt und die Kommune sollte da Hilfestellung zur Selbsthilfe geben. Jetzt.
    Von günstigem Wohnraum schaffen reden viele, aber wenn es dann um die Umsetzung geht weiß auf einmal keiner mehr wie oder um was es geht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, wie man hier herangehen kann: Man kann ein bzw. mehrere Entwicklungskonzepte, mit Einbeziehung der Bevölkerung, ausarbeiten. Eine Möglichkeit, die auch vom Land gefördert wird, ist das sogenannte Quartier 2020. Hier kann die Erarbeitung eines Konzepts mit der Bevölkerung und Experten, die Durchführung und vieles mehr in Gang gebracht werden. Man muss es halt mal anpacken.

Warum kandidiere ich für den Gemeinderat?

"Mir ist wichtig, dass der Verkehr durch nachhaltige Verkehrsplanung zum Beispiel durch Aufbau von Ridesharing, Entwicklung unseres ÖPNVs und Ausbau des Radwegenetzes reduziert und unsere Ortskerne attraktiver werden.
Ebenso setze ich mich für nachhaltiges Wohnen mit einem Umdenken hin zu reellem, günstigem Wohnraum in St. Leon-Rot ein.

Ich möchte versuchen alte verkrustete Strukturen aufzubrechen, um Platz für eine junge Politik der Nachhaltigkeit zu machen, im Namen einer neuen Generationengerechtigkeit.
Solche Veränderungen erfordern, dass man sich einmischt und stachelig ist, daher kandidiere ich für den Gemeinderat bei den GRÜNEN!"

Nominierung 2019

Nominierungsversammlung der Grünen 2019

Am 30. Januar traf sich der Ortverband von Bündnis 90/Die Grünen zur Festlegung und Abstimmung über die Kandidaten/innen-Liste sowohl für die Gemeinderatswahl als auch die Kreistagswahl am 26. Mai 2019. In vielen Gesprächen hatte man Mitglieder und Unterstützende gewonnen, die die komplette Liste mit 22 Plätzen füllten. Entsprechend der freiwilligen Verpflichtung der Grünen wurden alle Plätze abwechselnd mit Frauen und Männern besetzt und so einen Frauenanteil von 50% erreicht. Unser „Spitzenteam“ besteht somit aus: 1. Marina Krenzke (Dipl.-Kauffrau, Prüferin IHK), 2. Norbert Knopf (leitender Angestellter bei der AOK), 3. Anja Kunad (Support Managerin bei SAP), 4. Holger Maier (techn. Redakteur bei SAP), 5. Karin Geis (Industriekauffrau) und 6. Joschua Hecker (Industriemechaniker in Ausbildung). Auf den weiteren Plätzen folgen: Ute von Hahn (Dipl.-Übersetzerin, Dozentin VHS), Berthold Maga (Geschäftsführer des Gmp Planungsbüro), Gabi Dörflinger (Integrationsmanagerin), Eckhard Grethlein (Business Consultant), Ines Schmidt (Lehrerin), Jürgen Riehm (Dipl.-Informatiker), Sabine Klenk (Dipl.-Kauffrau, Kommunikationstrainerin), Endrik Ebel (Rentner), Elvira Maga (Dozentin VHS), Franz Kachler (Machinenbautechniker), Anna Panteghini-Stoye (Dozentin VHS), Christoph Probst (Dipl.-Informatiker, Berater zu Freifunk), Sita Krenzke (Studentin), Jens Schmidt (Lehrer), Gabi Held (Dipl.-Kauffrau), Armin Alihodzic (B.Sc. Verfahrenstechnik). Die St. Leoner Grünen haben sogar noch Nachrückende in petto: Anja Vogel und Beate Dörflinger. Die Liste wurde von den anwesenden Stimmberechtigten einstimmig angenommen.

Die Kandidierenden schauen nun zuversichtlich auf die Wahl im Mai, mit der sie ihre Präsenz im Gemeinderat weiter steigern wollen. Derzeit sind sie mit zwei Sitzen vertreten.

Was sind die Ziele? Anja Kunad bringt es auf den Punkt: „Ein lebenswertes St. Leon-Rot das dringend ein konkretes Leitbild für die Zukunft braucht, auf das alle Bürgerinnen und Bürger, der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung langfristig hinarbeiten können.“
Schwerpunkte sind dabei drei Themen: Ökologie – Sozialer Zusammenhalt und Vielfalt – Erreichbarkeit.

„In einem ökologischen St. Leon-Rot wollen wir erhalten, was uns erhält“, so Marina Krenzke. „Saubere Luft sauberes Wasser, „saubere“ Nahrungsmittel und vor allem die Natur als Grundlage für alles.“

„In einem sozialen und vielfältigen St. Leon-Rot wollen wir die Gemeinschaft im Ort generationsübergreifend, integrativ, tolerant, transparent und offen für Neues gestalten“, ergänzt Anja Kunad

„In einem erreichbaren St. Leon-Rot wollen wir die Mobilität mit alternativen Verkehrskonzepten verbessern“, erklärt Norbert Knopf, während Holger Maier hinzufügt, dass auch schneller und bequemer Datentransfer, natürlich unter Wahrung von optimalem Datenschutz, realisiert werden soll.

Ganz konkret zeigt sich das in Forderung eines/r Umweltmanagers/in, um gerade angesichts der Auswirkungen des Klimawandels z.B. ein Auge auf die Biotopvernetzung, Renaturierung unserer Bäche, Erhaltung unseres Waldes und anderer natürlicher Flächen zu haben. „Schon lange bemühen wir uns auch um die Realisierung einer 4. Reinigungsstufe an der Kläranlage, um unser Wasser von Medikamentenrückständen zu befreien“, erklärt Marina Krenzke, die zusammen mit Norbert Knopf schon die letzten 4 Jahre im Gemeinderat immer wieder für „grüne Vorschläge gesorgt hat.

Im Bereich Verkehr meldet sich Joschua Hecker, derzeit mit 18 Jahren jüngstes Mitglied im Ortsverband, zu Wort: „Wir müssen die die Nutzung des öffentlichen Verkehrsnetzes attraktiver machen“. Hier haben die Grünen bereits den Ausbau des Ruftaxis für eine Anbindung der beiden Bahnhöfe Rot/Malsch und Neulußheim abends und am Wochenende als Antrag eingebracht. Langfristig könnte man sich autonom fahrende Elektrobusse als kommunale Ergänzung zu den RNV-Bussen denken. Sehr aktiv engagiert bemüht man sich auch für den Ausbau des Radwegenetzes, um mehr Menschen aufs Rad zu locken. St. Leon-Rot braucht hier ein schlüssiges Konzept.

„Wir wollen Fußgängern und Radfahrern auf unseren Straßen generell mehr Raum geben“, ergänzt Holger Maier und gibt die Idee des Shared Space für St. Leon-Rot nicht auf. Um offenere Verkehrsräume zu ermöglichen, könnten beispielsweise Quartiersparkhäuser hier Platz schaffen, um den Parkbedarf horizontal zu decken statt in der Fläche.

Schließlich wollen die Grünen in St. Leon-Rot eine Gemeinde schaffen, in denen Vielfalt willkommen ist und alle Menschen unabhängig von ihren Wurzeln und Fähigkeiten respektiert werden. Viele soziale Themen unterstützen wir voll und ganz und wollen auch die Konzepte der Wohnraumentwicklung „Quartier 2020“ für St. Leon-Rot umsetzen.

Die Kandidaten fühlen sich voller Tatendrang und bereit, diese Ziele den Menschen, für die sie sich zur Wahl stellen, nahezubringen. Das Motto des Grünen-Ortsverbands war bisher „EIN Ort wird Grün!“. Das ist er wohl schon ein kleines bisschen geworden, aber es ist noch viel Luft nach oben. Daher heißt es jetzt für St. Leon-Rot: „EIN Ort wird Grüner!“.

Im Anschluss verabschiedete man mit weiteren Kreisverbandsmitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen auch die Kandidaten/innen-Liste für ebenfalls am 26. Mai stattfindende Kreistagswahl. Für den Kreistag hatten sich 5 Kandidaten aufstellen lassen: Wilfried Weißbrod als langjähriges Mitglied des Gemeinderats Walldorf und bereits erfahrener Kreistagsabgeordneter führt das Quintett an, gefolgt von Kristina Kunad, Max Himberger, Kerstin Knopf und Anja Vogel. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass Wilfried Weißbrod auch diesmal wieder sein Kreistagsmandat fortführen kann.