GRÜNER Ortsverband St. Leon-Rot

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Die 2030-Agenda: Globale Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklung

Wie können wir die Zukunftsziele für nachhaltige Entwicklungse Ziele auf kommunaler Ebene in SLR umsetzen? 
Engagement von St. Leon-Rot für verantwortungsvolle und nachhaltige Politik!

In vielen Städten, Gemeinden und Kreisen wächst die Erkenntnis, Akteur in einem globalen Zusammenhang zu sein, und der Wunsch, dieser globalen Verantwortung gerecht zu werden. Allein im Rhein-Neckar-Kreis gibt es viele Kommune für die verantwortliches Handeln selbstverständlich ist. Leider wurde der Grüne Antrag SLR zu einer Fair-Trade-Kommune zu machen vom Gemeinderat - für uns nicht nachvollziehbar - abgelehnt. 

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Das Engagement für die Eine Welt ist für Städte und Gemeinden in Deutschland und ihre Partner in Entwicklungsländern in vielerlei Sicht ein Gewinn: Wirtschaft, Bürger und Kultur profitieren gleichermaßen vom Standortfaktor "Internationalität". Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt unterstützt Verwaltung, Zivilgesellschaft und Politik bei ihrem Engagement für globale Entwicklungspartnerschaften.
Weitere Informationen finden Sie hier

Freiwillige Verhaltenskodizes
Durch freiwillige Verhaltensregeln können Kommunen dazu beitragen, dass Menschenrechte in Entwicklungsländern geachtet werden. Wenn bei der Vergabe von Aufträgen nicht nur der Preis, sondern auch Sozial- und Umweltstandards ausschlaggebend sind, bemühen sich die Auftragnehmer, diese Bedingungen einzuhalten. So können Kommunalverwaltungen in ihrem Verantwortungsbereich die Verletzung von Menschenrechten verhindern und die Mindeststandards des Umweltschutzes, der Arbeitsnormen und der Korruptionsbekämpfung umsetzen.
Weitere Informationen finden Sie hier

Fair gehandelte Produkte
In Ihrer Verwaltung können Sie sich dafür einsetzen, dass in der Kantine, aber zum Beispiel auch in Gemeinderatssitzungen fair gehandelter Kaffee, Tee, Zucker oder Kakao angeboten wird. Informationen über das Prinzip des fairen Handels finden Sie hier

Gemeinsam engagieren
Vielleicht können Sie Ihre Kollegen dazu motivieren, sich gemeinsam für ein entwicklungspolitisches Projekt zu engagieren. Das kann zum Beispiel eine Patenschaft für ein Kind in einem Entwicklungsland sein oder eine Spendensammlung für ein Projekt oder eine bestimmte Organisation. Anregungen dazu finden Sie hier

Wettbewerb: Kommune bewegt die Welt      [http://www.engagement-global.de/wettbewerb-kommune-bewegt-welt.html]
Download: Handreichung zur Kommunalen Entwicklungspolitik - Ein Theorie- und Praxisleitfaden

1. Keine Armut

2. Keine Hungersnot

3. Gute Gesundheitsversorgung

4. Hochwertige Bildung

5. Gleichberechtigung der Geschlechter

6. Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen

7. Erneuerbare Energie

8. Gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum

9. Innovation und Infrastruktur

10. Reduzierte Ungleichheiten

11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
      Aktivität: Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Auf dem Weg zur Fairtrade-Town"     
      11.5.2016 um 18:00 Uhr in der Astoria-Halle, Schwetzinger Straße 91, Walldorf

Fairtrade-Towns & Fairtrade-Gemeinden fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat stark machen. In Deutschland wächst zunehmend das Bewusstsein für soziale und umweltschonende Produktionsbedingungen sowie gerechte Handelsstrukturen. Die Kreistagsfraktion Rhein-Neckar von Bündnis 90/Die Grünen regt daher an, dass sich auch der RheinNeckar-Kreis und seine Kreisgemeinden bei ihrer Beschaffung zukünftig stärker von ökologischen und sozialen Kriterien leiten lassen. Ein Schritt in diese Richtung ist die Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade-Towns“. Weltweit existieren bereits über 1500 Fairtrade-Towns, darunter auch Landkreise. Vor kurzem hat sich auch die Stadt Walldorf auf den Weg gemacht hat, Fairtrade-Town zu werden. Walldorf hat beschlossen, Fair-Trade-Stadt zu werden, und parallel möchte man diese Initiative auch auf den Kreis ausdehnen. Daher wollte man sich in der Astoria-Halle am 11. Mai am Beispiel des Landkreises Rhein-Kreis Neuss den engagierten und durchaus fantasievollen Weg zum ersten Fair-Trade Kreis Deutschlands zeigen lassen. Da das Thema Fair-Trade-Gemeinde in St. Leon-Rot im Gemeinderat leider noch keine Mehrheit gefunden hatte, wollten sich unsere Grünen aus dem OV ebenfalls Anregungen für Aktionen in diese Richtung holen.Außerdem war es die erste Etappe unseres Countdowns mit 17 UN-Nachhaltigkeitszielen bis zur Bundestagswahl: Ziel Nr. 11–„Nachhaltige Städte und Gemeinden“.

Wie uns Herr Harald Vieten (Leiter der Presse und Öffentlichkeitsarbeit des LK Rhein-Kreis Neuss) erläuterte, sind die Bedingungen, die für ein Fair-Trade-Label auf Kreisebene zu erfülen sind, überschaubar, zumal in den meisten Supermärkten Fair-Trade-Produkte sowieso nicht mehr wegzudenken sind und auch an vielen Schulen die Thematik bereits projektorientiert behandelt wird. Im Vordergrund steht der Gedanke, Kleinbauern bzw. andere benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern zu unterstützen, faire Produktionsbedingungen (keine Kinderarbeit, faire Bezahlung, ökologische Produktionsmethoden) zu sichern und vor allem das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu fördern.

Herr Vieten sprach zwar auch schwierige Aspekte an – z.B. Fair-Trade-Produkte in der Gastronomie zu etablieren oder immer wieder kritische Stimmen zur Nachprüfbarkeit des Fair-Trade-Anteils. Aber er überzeugte mit Fakten und Zahlen: 1,5 Mio. Produzenten in 74

Ländern profitieren bereits direkt von dieser Bewegung und Stiftung Warentest bescheinigt in Ausgabe 5/2016 dem Fair-Trade-Siegel ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit und Aussagekraft.

 

Das Totschlagargument "zu viel Verwaltungsaufwand" kann Herr Vieten nicht bestätigen.

 

Wir Grüne setzen uns dafür ein,

dass SLR auch Fair-Anwortung übernimmt und auch Fair-Traide-Kommune wird.

 

12. Verantwortungsvoller Konsum

13. Maßnahmen zum Klimaschutz

14. Leben unter dem Wasser

15. Leben an Land
       Aktvität:  "Filmvorführung MORE THAN HONEY"   -    01. Juni 2016 um 19:30Uhr in TSV-Heisl

Thematisiert wird das weltweite Bienensterben im Zusammenhang mit Pestiziden und Monokulturen.
Das große Staunen über die wunderbare Bienenwelt weicht im Film Entsetzen und Fassungslosigkeit über den Raubbau an der Natur,  die Rücksichtslosigkeit und den Globalisierungswahn des Menschen. Am Beispiel der industriellen Bestäubungsimkerei in den USA und einer Königinnenproduktionsfirma in Österreich zeigt sich die Auswirkung von Monokulturen, Chemieeinsatz und grenzenloser Ausbeutung durch die Menschen. Die Bienen entarten zu Geschäftsmodellen mit rein technischer Nutzung. Das Individuum zählt nicht mehr, der Respekt vor der Schöpfung fällt unbegrenzter Geldgier zum Opfer.
Die Imkerei in Deutschland mit ihren über 80 000 Hobbyimkern ist kleinstrukturiert. Daher ist die Zahl der von einem Menschen betreuten Bienenvölker nicht beliebig hoch. Die Beziehung Biene-Mensch-Landschaft spielt eine große Rolle. Der Film zeigt in beeindruckender Weise, wohin Fehlentwicklungen führen können. Der Ausbau der industriellen Landwirtschaft muss gestoppt werden. Die Rückkehr zu kleinbäuerlichen Strukturen, wie auch der Weltagrarbericht sie zur Bekämpfung des Hungerproblems in der Welt mit Nachdruck fordert, ist unumgänglich. Die Steigerung der industriellen Landwirtschaft hätte neben dem extrem gesteigerten Chemieeinsatz eine industrielle Bestäubungsimkerei zur Folge, die unbedingt verhindert werden muss. Ein Bienenvolk befliegt ein Areal von 50 km². Auf ihren Flügen treffen die Bienen auf eine komplexe Kombination von Giften verschiedener Hersteller in verschiedenen Konzentrationen an verschiedenen Orten.

Wir Grüne setzen uns dafür ein,
dass auf unserer Gemarkung möglichst keine Gifte in der Landwirtschaft und in den Haushalten verwendet werden. Mit diesem Film möchten wir eine Sensibilisierung mit dem Umgang von Pestiziden und die Auswirkung auf die Schöpfung erreichen. 

16. Frieden und Gerechtigkeit

17. Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen

 

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Umsetzung der 17 Ziele in Deutschland
Die 169 globalen Zielvorgaben der 2030-Agenda müssen national umgesetzt werden.[3] Deutschland will mit gutem Beispiel vorangehen. Von der Bundesregierung bereits beschlossen wurde ein Nationales Programm für nachhaltigen Konsum.[5][41] Angekündigt ist eine Fortschreibung des „Deutschen Ressourceneffizienzprogramms“ (ProgRess II), das Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der SDGs enthalten soll.[3]

Basis für die Umsetzung der SDGs in Deutschland wird die nationale Nachhaltigkeitsstrategie sein, die im Jahr 2016 weiterentwickelt wird.[42][43]

Da wir nur eine Erde haben ist es im Sinne der Nachhaltigkeit unabdingbar, dass sich alle Länder weiter entwickeln. Angesichts dieser notwendigen „großen Transformation“ sind faktisch alle Länder der Welt „Entwicklungsländer“. 

1.  Armut in jeder Form und überall beenden

Armut ist eine der größten Herausforderungen der Gegenwart. Ihre Folgen sind in unserer politisch und wirtschaftlich eng verflochtenen Welt weltweit zu spüren: Armut betrifft dadurch jeden von uns. Ihre Beseitigung ist ein übergeordnetes Ziel der internationalen Politik für eine nachhaltige Entwicklung und auch der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Alle Maßnahmen, die das BMZ fördert, tragen – direkt oder indirekt – dazu bei, die weltweite Armut zu vermindern.

 

2. Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Eine Welt ohne Hunger ist möglich! Ein besonders wirksames Instrument zur Bekämpfung von Hunger ist die Förderung nachhaltiger Landwirtschaft. Sie schafft Einkommen und Beschäftigung und sie kann die Versorgung der Menschen langfristig sichern. Mit der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" trägt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

 


3. Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Gesundheit ist Ziel, Voraussetzung und Ergebnis von nachhaltiger Entwicklung. Ihre Förderung ist ein Gebot der Menschlichkeit und Bestandteil verantwortungsvoller Regierungsführung – sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern.

Die Herausforderungen im Gesundheitsbereich sind allerdings weiterhin groß. So sterben noch immer jeden Tag 16.000 Kleinkinder; sehr viele von ihnen an Krankheiten, die heute vermeidbar sind. Die Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Menschen ist darum eine unserer wichtigsten Aufgaben.

 

4. Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern

Bildung ist ein Menschenrecht – sie befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle, und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Jedes Kind hat das Recht auf eine Schulausbildung und jeder Mensch ein Anrecht darauf, seine grundlegenden Lernbedürfnisse zu befriedigen – ein Leben lang. Bildung ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung und deshalb ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik.

 


5. Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

"Gleiche Rechte, gleiche Pflichten, gleiche Chancen und gleiche Macht für Frauen und Männer" ist ein Grundsatz der deutschen Entwicklungspolitik . Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist ein elementarer Faktor für nachhaltige Entwicklung weltweit.

Wir wollen, dass Frauen sich gleichgestellt an allen Entscheidungen beteiligen können, die ihr Leben beeinflussen. Und wir setzen uns für Chancengleichheit ein, zum Beispiel bei der Übernahme von Führungspositionen auf allen Ebenen im politischen, ökonomischen und öffentlichen Leben. Wir haben uns im Rahmen verschiedener internationaler Abkommen dazu verpflichtet, den Rechten von Frauen und Mädchen zur Durchsetzung zu verhelfen. Deshalb fördern wir Frauenrechte in einer Vielzahl von Projekten.

 


6. Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Alles Leben auf der Erde ist abhängig von Wasser. Es ist unser wichtiges Lebensmittel und wir benötigen es im Haushalt, für die Landwirtschaft und in der Industrie. Dennoch fehlt schätzungsweise 663 Millionen Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und rund 32 Prozent der Weltbevölkerung haben keine angemessene sanitäre Basisversorgung.

Die Wasser- und Sanitärversorgung ist eine grundlegende Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung weltweit und ein wichtiges Arbeitsfeld der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

 


7. Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern

Ohne Energie ist Entwicklung nicht möglich. Die Weltgemeinschaft steht dadurch vor einer großen Herausforderung: Um die Armut zu vermindern, muss die Energieversorgung in den Entwicklungsländern auf- und ausgebaut werden. Zugleich muss aber der Klimawandel aufgehalten und die Umwelt entlastet werden. Dazu muss der weltweite Energieverbrauch insgesamt sinken und erneuerbare Energiequellen müssen noch viel intensiver genutzt werden, als bisher.

 


8. Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Voraussetzung für nachhaltiges und inklusives Wirtschaftswachstum ist, dass es genügend Arbeitsplätze gibt und dass die Arbeitsbedingungen menschenwürdig sind. Deutschland engagiert sich deshalb intensiv für die Förderung von Beschäftigung und für die Einhaltung von Sozialstandards.

 


9. Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Viele ländliche Regionen in Entwicklungsländern verfügen noch nicht über ausreichende Verkehrswege und Transportmittel. Dadurch sind Transporte dort schwierig und teuer – ein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung. Auch Mängel bei der Energieversorgung wirken sich negativ auf die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft aus. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die Verbesserung der ländlichen Infrastruktur. Dadurch erhalten ländliche Räume Anschluss an wichtige Absatzmärkte und können sich aus eigner Kraft wirtschaftlich entwickeln.

 

10. Ungleichheit innerhalb von und zwischen Staaten verringern

Die wachsende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit innerhalb von Staaten – aber auch zwischen verschiedenen Staaten – ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie gilt auch als eine der ausschlaggebenden Fluchtursachen. Der Abbau dieser Ungleichheit trägt zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum bei und stärkt den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft. Mit der Sonderinitiative Flüchtlinge will das BMZ dazu beitragen, Ungleichheiten abzubauen, damit Konflikte möglichst gar nicht entstehen, eskalieren und Menschen zur Flucht zwingen.

 


11. Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

Weltweit schreitet die Urbanisierung voran. Die Potenziale von Städten für die Entwicklung eines Landes sind enorm und werden oft noch viel zu wenig genutzt.

Das BMZ fördert vielfältige Projekte, die die Lebensbedingungen der städtischen Bevölkerung nachhaltig verbessern. Ziel dieser Vorhaben ist zum Beispiel, den Bürgern eine politische und wirtschaftliche Beteiligung zu ermöglichen, negative ökologische Folgen des städtischen Wachstums zu begrenzen und die natürlichen Lebensgrundlagen der Städte und ihres Umlandes zu erhalten.


12. Für nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sorgen

Der Wandel zu einer Wirtschafts- und Lebensweise, die die natürlichen Grenzen unseres Planeten respektiert, kann nur gelingen, wenn wir unsere Konsumgewohnheiten und Produktionstechniken umstellen. Dazu sind international gültige Regeln für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz wichtig.

Ein Beispiel: Jedes T-Shirt, das in Europa angeboten wird, hat eine lange Reise – eine lange "Lieferkette" – hinter sich. Fortschrittliche Standards in solchen Lieferketten sind ein wichtiges Instrument auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Das BMZ setzt sich darum für die Verbesserung der Umwelt- und Sozialstandards in der Textilindustrie ein. Die Bundesregierung hat das Thema "Lieferketten" außerdem zu einem Schwerpunkt während der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015 gemacht.

 

13. Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen - (in Anerkennung der Tatsache, dass die UNFCCC das zentrale internationale, zwischen-staatliche Forum zur Verhandlung der globalen Reaktion auf den Klimawandel ist)

Der Klimawandel stoppt nicht an Ländergrenzen und seine Auswirkungen beschränken sich nicht auf einzelne Politikfelder, Wirtschaftszweige oder soziale Gruppen. Auch die internationalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels müssen die zahlreichen Wechselwirkungen berücksichtigen, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben. Deutschland ist Vorreiter im Bereich Energiewende und möchte diese Rolle im Sinne der nachhaltigen Entwicklung weltweit weiter stärken.

 

14. Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen

Der Schutz der Biodiversität, ihre nachhaltige Nutzung und die gerechte Aufteilung der Nutzungsgewinne ist ein wesentlicher Faktor nachhaltiger Entwicklung. Als Querschnittsthema der deutschen Entwicklungszusammenarbeit wird es in allen BMZ-Projekten übergreifend berücksichtigt.

 


15. Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen

Für die Zukunft werden Konzepte benötigt, die eine positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft mit dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Böden, Landflächen und Wälder in Einklang bringen. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt ihre Partnerländer durch vielfältige entwicklungspolitische Programme dabei, solche Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

 


16. Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Für die Zukunft werden Konzepte benötigt, die eine positive Entwicklung der Gesamtwirtschaft mit dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung der Böden, Landflächen und Wälder in Einklang bringen. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt ihre Partnerländer durch vielfältige entwicklungspolitische Programme dabei, solche Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

 


17. Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben.

Nachhaltige Entwicklung ist nicht ohne Frieden und Stabilität möglich. Deutschland fördert darum den Aufbau von effektiven, verantwortungsvollen und transparenten Institutionen auf allen Ebenen.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt ihre Partnerländer dabei, die politischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche soziale, ökologische und marktwirtschaftliche Entwicklung zu schaffen.

Quelle: http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/ziele/2030_agenda/index.html

Linksammlung

Wie können wir diese Ziele auf kommunaler Ebene in SLR umsetzen?